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Selfin-Verwaltungsrat bedauert den Ausstieg der Gemeinde Terlan aus der Selfin GmbH

19.06.2012

Mit Verwunderung und Bedauern hat der Verwaltungsrat der Selfin, an welcher 102 Gemeinden und 4 Bezirksgemeinschaften beteiligt sind, die Entscheidung der Gemeinde Terlan zur Kenntnis genommen, aus der Selfin auszusteigen und ihre Anteile zu verkaufen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 war die Selfin bestrebt, im Sinne der Durchführungsbestimmungen zum Autonomiestatut im Bereich Energie alle 116 Gemeinden Südtirols in der Selfin zu vereinen, um im strategisch wichtigen Bereich der Stromproduktion und -versorgung auf Landesebene mit gebündelten Kräften auftreten zu können.

„Dieses Ziel ist nur zum Teil erreicht und wird von der Selfin auch weiterhin verfolgt,“ unterstreicht Präsident Sebastian Helfer. „Der Ausstieg der Gemeinde Terlan geht in die entgegengesetzte Richtung.“ Dabei sollten sich laut Helfer alle Gemeinden mit gebündelten Kräften, alle öffentlichen Körperschaften und öffentlichen Unternehmen dafür einsetzen und dazu beitragen, dass die Nutzung der Wasserkraft - das Wasser gehört der Allgemeinheit - möglichst in öffentlichen Händen gelangt und bleibt sowie Maßnahmen gesetzt werden, dass die daraus erzielte Wertschöpfung allen Bürgern dieses Landes zu gute kommt.

Immerhin gingen dabei in den letzten 10 Jahren rund 15 Millionen Euro über die Selfin an die beteiligten Gemeinden und Bezirksgemeinschaften. „Heuer werden rund 2,5 Mio. Euro an Dividenden ausgeschüttet, was einer Verzinsung von 6,7% entspricht“, informiert Präsident Helfer.

Bozen: 19.6.2012

Informationen:
SELFIN GmbH
Tel. 0471 304655
E-mail: selfin.gmbh@legalmail.it


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