Gemeinden und Bezirksgemeinschaften begrüßen Vereinfachungen im Vergabewesen / Lob für den Landeshauptmann

30.05.2019

Der Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes Andreas Schatzer zeigt sich erfreut über den von der Landesregierung beschlossenen Gesetzesentwurf im Bereich der öffentlichen Aufträge. Bisher hatten viele Verwaltungen ihre Mühe mit den äußerst komplizierten und aufwändigen Verfahren. Dank des persönlichen Einsatzes des Landeshauptmanns Arno Kompatscher werden nun die Voraussetzungen für eine bessere Handhabung der öffentlichen Aufträge geschaffen.

Die beschlossenen Neuerungen vereinfachen und beschleunigen die Verfahren, die damit auch effizienter werden. In Zukunft können Aufträge im Bereich der öffentlichen Arbeiten bis zu 150.000 Euro und im Bereich der Lieferungen und Dienstleistungen bis zu 100.000 Euro durch eine vorherige Konsultation von drei Wirtschaftsteilnehmern vergeben werden. Unbeschadet bleibt die Möglichkeit der direkten Aufträge in allen Vergabebereichen für Beschaffungen unter 40.000 Euro. In Südtirol fallen 70 % aller öffentlichen Vergaben in diese Kategorie und werden somit vereinfacht.

Eine weitere im Entwurf enthaltene bürokratische Erleichterung betrifft die Abschaffung der Überprüfung und Validierung der Projekte unter 1 Mio. Euro, welche vom Rat der Gemeinden gefordert wurde. Auch der neu vorgesehene Einsatz der Landesagentur für die öffentlichen Aufträge bei der Überprüfung der Teilnahmevoraussetzungen des Wirtschaftsteilnehmers bei Vergaben bis zu 150.000 Euro macht die Arbeit für die Gemeinden leichter.

„Meine Kollegen des Rates der Gemeinden und ich hoffen nun, dass der Gesetzesentwurf vom Landtag zügig verabschiedet wird. Die Abwicklung von schnellen und wirksamen Verfahren kommt nicht nur den Gemeinden, sondern auch der Wirtschaft und somit der gesamten Südtiroler Bevölkerung zu Gute. Immerhin stellen die öffentlichen Investitionen eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft dar.“, so Präsident Andreas Schatzer.

DEU